Herzlich Willkommen auf meiner Homepage für E-Mobilität.

Ich möchte auf dieser Seite meine Erfahrungen mit der Mobilität der Zukunft beschreiben.

Der Hauptblog beschäftigt sich mit dem Bau eines Elektroautos. Es wurde ein VW T4 Baujahr 1991 in einem sehr guten Zustand gekauft.
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_T4
Die Nebenprojekte sind zur Abrundung des Themas automatisch entstanden.

Herzlichen Dank meinem Nachbar Horst Maureder, der mindesten 50% Anteil an dem Gelingen dieses Vorhabens trägt.
Weiterst danken wir beide unseren Mechanikern Wöhrer Ewald, „Mitter“ Franz, sowie den beiden Schweißern Karl Schmidinger jun. und sen. und Wokatsch Andreas, der uns mit Spezialwerkzeug ständig aushilft.

Zum Schluss „müssen“ wir dem coolen Heiko Fleck danken, der uns die Machbarkeit dieses Projektes zutraute und uns bei jedem Problem eine Antwort lieferte. Oft eine Brauchbare manchmal eine „Lustige“.
Da die Firma Heiko Fleck auch unserer Komponenten geliefert hat, ist auch Heiko für die Typisierung in Deutschland zuständig.

Also los geht’s!

Projektkosten leider nicht 10.000.000,00€ sondern nur 20.000,00€

VW bekam fast 10 Millionen Euro (Wir leider nicht)
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurde von der deutschen Bundesregierung ab 2009 eine Reihe von Förderprogrammen gestartet, um die Auswirkungen der Finanzkrise zu mildern. Im Bereich Forschungsförderung Elektromobilität erhielt die Volkswagen AG einen Förderbetrag in Höhe von 9.913.795 Euro für das Projekt Erprobung nutzfahrzeugspezifischer E-Mobilität – EmiL.
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_eT!
Da die öffentliche Förderung nur einen Teil der Kosten des Gesamtprojekts abdeckt, sind Eigenmittel in nicht bekannter Höhe eingebracht worden. Die Laufzeit des Vorhabens war vom 1. Juni 2010 bis 30. September 2011 vorgesehen.[1] Obwohl sie damit – im Vergleich mit anderen Neuentwicklungen – sehr knapp bemessen war, konnte sie durch Bereitstellung größerer Kapazitäten in der Endphase, vor allem in der Design-Abteilung, weitgehend eingehalten werden
Kritik:
In der Presse wird teilweise kritisiert, dass die Volkswagen AG staatlicher Fördermittel in Anspruch nahm. Danach hat das Unternehmen, das sowohl den höchsten Umsatz als auch den größten operativen Gewinn aller Automobilkonzerne der Welt aufweist, die Unterstützung aus Steuermitteln gar nicht nötig. Bedauert wird auch, dass die subventionierte Entwicklung des Konzeptfahrzeuges nicht in eine Serienfertigung münden soll.
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Winterpause beendet

So ganz auf der faulen Haut lagen wir im Winter auch nicht.

Da leider keine winterfeste Werkstätte vorhanden ist, mussten wir auf den astronomischen Frühlingsbeginn warten. Wir haben uns mit Modellbau die Zeit vertreiben.

 

Das Winterprojekt bestand nicht aus Besenbinden sondern aus dem Versuch die Istzustände der elektrischen Daten aus dem Auto zu erfassen und zur Anzeige zu bringen.

Herzstück sollte die Anzeige sämtlicher Daten aus dem Auto sein.

  • Spannung, Strom und Leistungsgewinnung aus der Photovoltaikanlage
  • Spannung, Strom und Leistungsbezug aus dem 3kW Ladegerät
  • Aktuelle Spannung und Leistung der Hauptbatterie
  • Aktuelle Leistungsaufnahme des 44kw Motors.
  • Geschwindigkeit und Verbrauch
  • GPS Datenauswertung

Also alle Anzeigen wie in einem derzeitigen E-Auto plus unserer Photovoltaikanlage. Realisiert wurde der Modellaufbau mit folgender Hardware.

Das Projekt wurde auch als Teilaufgabe (Software) von einer Schülergruppe der BS2 mitentwickelt. Die Hardware und die Ergebnisse der Probemessungen wurden von Horst zur Verfügung gestellt.

Wir haben ein ganzes Jahr versucht den funktionierenden Motor weiter zu verkaufen. Die Idee war; dem Käufer die Möglichkeit zu geben die Komponenten zu testen und anschließend diese selbst ausbauen zu können. Motor, Kühlung, Auspuffanlage und Tank waren zum Verkauf um 1.500,00€ angeboten. Wir haben bis Sommerbeginn stetig bis auf 750,00€ reduziert. Auch dies führte nicht zum Verkauf.

Mit der Verkabelung der Photovoltaikanlage  und den Einbau der 230V Steckdose für das 3kW Ladegerät haben wir begonnen.

Kommendes Wochenende ist die Verkleidung des Batteriekasten geplant. Mal sehen wie das Wetter wird.

Mit Juli 2017 haben wir leider entscheiden müssen, den funktionierende Antriebsstrang auszubauen und auf den „Müll“ zu werfen. 18 Monate im Internet reichen.

Motorausbau, Motoreinbau und Anpassung der Elektrik sind in eigenen Blogbeiträgen nachzulesen. Viel Spaß.

Der mechanische Umbau kann beginnen

Der Motor ist am 16.03.2017 angekommen

Das Datenblatt:
96V   44 kW  73 kg Max Drehzahl 6000rpm
Der Motor hat 32cm Durchmesser.
Mann kann mit einem 650amp Kontroller bis zu 260Nm generieren.
Der Preis: Motor mit Flansch für T4: 3.300,00€

Der Dieselmotor wurde am 6. Juli 2017 entfernt und der Elektromotor mit neuer Kupplung am 7. August 2017 eingebaut.
(Gesamte Arbeitszeit für 2 Mechaniker für Aus- und Einbau 5 Stunden)

Alles was so rausflog: Motor, Auspuffanlage, Kühlanlage und Tank. Öl, Wasser und Diesel sauber entsorgt. Auf die rausgeflogene Elektrik kommen wir später zu reden.

Bilder der Motoraufhängung für VW T4 und Bilder der Einbauschritte

20170706_145301

Etwas aufgeräumt und unnützes Zeug rausgeschmissen (Bj.1991)

2017_07_07_Vorbereitung_2_01

Der Flansch passt perfekt. Die Kupplung wird vor dem Einbau noch erneuert. Im Internet kostet eine neue Kupplung 37€ + 7€ Versand und nicht 230,00€ wie in Linz.
Kupplungssatz VW T4 50,00€Zwei Motorhalterungen wurden mit Schmidinger Karl sen, vorbereitet. (Leider soll sich herausstellen, dass wir zu eifrig beim Schweißen waren.) Wir haben die stabilen Varianten gewählt. 17,5kg und 11,5kg. 8mm Blech und dementsprechendes U-Profil.
(Dem Mechaniker hat’s gefreut!) Die zweite Halterung haben wir für die nachträgliche Analyse angefertigt um eventuelle Fehler zu dokumentieren.

Leider keine Werkstätte (kein Platz derzeit in der Garage) und eine Woche schlechtes Wetter. Der Dauerregen von 23.07 bis 28.07 haben den Zeitplan gehörig durcheinander gebracht.

Am 28. Juli um 15 Uhr kommt Sonne auf und wir zwei „Elektriker“ probieren den Motoreinbau. Ohne Kupplung vorerst. Es dient zur Kontrolle und Anpassung der linken Motorhalterung.

Passt ja fast. Rechts beim Getriebe sind wir zufrieden. Links sind wir nicht zufrieden.

Beim nächsten Umbau werden wir die linke Aufhängung nicht mehr vorab anfertigen.
Den unteren Bodenrahmen kann man am Motor befestigen und dann den Motor mit der Bodenplatte an das Getriebe anflanschen. Die Verbindung zum Gummipuffer soll man vorbereiten aber nicht an die untere Platte anschweißen. Den angeflanschten Motor nach Augenmaß gerade anheben. (Von vorne durch den „Griller“ reinschauen reicht lt. Mechaniker.) Anschließend wird die senkrechte Verbindung richtig zugeschnitten und im Motorraum angeheftet. (Schräge und Länge kann man vorher nicht sauber ausmessen). Anschließend gesamte Aufhängung ausbauen durchschweißen, grundieren und lackieren. (Motor bleibt währenddessen auf der Montagehilfe hängen).

Mit der hier gezeigter Montagehilfe und zwei Gurten haben wir gute Erfahrung gemacht.

20170729_191700

Ein Problem tauchte auf:
Egal wie wir anheben oder senken, er streift hinten bei Radgelenk.
Dieses Problem ist Heiko bekannt und es wird entweder mit einer Delle im Flügelblech oder mit einem Ausschnitt bei der Lüfterkappe an der entstandenen Reibungsstelle behoben. Es geht ja nur um „1“ mm. (s.h. linkes Bild)

Am 7. August wurde nun vom Mechaniker (Franz) der Motor wieder rausgezogen und die neue Kupplung eingebaut. Dies war eine erschwerte Aufgabe da nur zwei Wagenheber zur Verfügung standen. (keine Grube, kein Flaschenzug usw.)
TIP: Den Einbau der Kupplung nur einen Profi überlassen. (Nix für Elektriker)

Super: Schaltung funktioniert und Auto rollt wieder. (07.08.2017 um 19:00)

Wir haben denoch eine Planänderung beschlossen. Bis zum 17.08. schaffen wir es nicht mehr. Den Termin bei Heiko (Typisierung in Deutschland) und den anschließenden Termin bei der OÖ Landesregierung werden wir auf nächstes Jahr legen müssen.

Die Photovoltaik wurde vom Dach genommen und der Bus in der Garage eingeparkt.
Verbesserungsvorschlag bei der Photovoltaikverkabelung wurde durchgeführt:
Stecker von der Minusleitung wurde hinzugefügt, da bei Montage und Demontage die Verkabelung nicht großartig geändert werden muss.
Zum Thema Energieversorgung mit „Sonne“ gibt es einen eigenen Beitrag. Auch für die elektrische Anpassung werden wir einen eigenen Blogbeitrag gestalten. Bitte dort weitere Erfahrungsberichte lesen.
Viele kleine Montagebügel müssen noch für Kabelführung oder Gaspoti oder Bremsschalter gebastelt werden und die richtige Position gefunden werden. Platz genug haben wir. (So scheint es derzeit zumindest)
Abschließend noch alternative Motoraufhängungen: Quelle Heiko’s Fotoarchiv

 

Heiko_ E_Motoreinbau_ AudiA2_01

Heiko_ E_Motoreinbau VW-T4_01

Anpassung der bestehenden Elektrik

Die unnötigen Kabelstränge können nun in Ruhe entfernt werden und die Elektrik an die neuen Sensoren angepasst werden.

Die Schaltpläne von einem VW-T4  findet man alle in den T4 Foren und viele Beiträge zu verschiedenen Komponenten.
Wir zeigen hier unsere Herangehensweise.
Das folgende Übersichtsbild zeigt wie gut in den 80er standardisiert wurde.

Farben werden immer unterschätzt
Alle grünen Stecker sind Optionen und daher in unserem Auto nicht vorhanden.
Alle weißen Stecker (bis auf Wischermotor „S“) konnten wir entfernen (Stinkimotor)
Bei den schwarzen Stecker kann „M“ (Tankanzeige) entfernt werden
Alle roten Stecker gehen rauf zum Lenkrad (Hebel links und rechts und SSchalter)
Alle blauen Stecker  sind Schalter, Taster und Anzeigeelemente
Alle gelben Stecker sind Lampen / Anzeige vorne

Y und Z2 (zentrale Stromversorgung) werden etwas unterbelichtet

005_Steckerbelegung VW T4

Hier nun ein Bild wie es bei uns nach dem Ausbau aussieht

20170812_113340

So nun einige Bilder von unserem Vernichtungsfeldzug.

Nachdem wir die Verkabelung wieder auf den alten Platz zurückgebaut haben und die „notwendige alte Elektrik“ getestet haben geht’s nun an den neuen Antriebsstrang.

Die neueste Designstudie:
Neben d.Radio haben wir den Vorwärts / Rückwärtsschalter mit der Anzeige  gelegt.
Der vorgeschriebene NOT-AUS liegt neben der Frischluftsteuerung.
Oberhalb haben wir drei Reserveschalter platziert.
„Start“ wird durch den alten SS durch den „Kontakt 15! realisiert.

 

 

 

 

 

Dachkonstruktion

Wir haben nun die Bügel für die Montage selber fertigen müssen. Der „Chefmachaniker“ Charlie Schmidinger hat diese Aufgabe hervorragend gelöst.

Er hat es sich nicht nehmen lassen die Aluschienen zu bohren und diese mit den Zellen zu verbinden.
Nun konnte der Spezialist für die Versorgung des Autos mit Sonnenlicht, Andreas Wokatsch mit der „Oberaufsicht“ Horst Maureder“ die Stecker löten.

Nach der zweiten Probemontage mussten wir leider feststellen, dass mit zwei Aluschienen die Befestigung nicht befriedigend ist.
Wir müssen zwei weitere Schiene besorgen.

 

 

 

So einfach geht es ?

Am Beginn dieses Projektes stand die Selbstanalyse der eigenen Mobilität
Die Reduktion auf ein gemeinsames Fahrzeug war der erste Schritt. Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel die logische Konsequenz und es blieben nur wenige Situationen die ein zweites Auto erforderten.

Unser Auto kommt in die Jahre und ein Wechsel steht bevor.

Welches Auto? Ist die Zeit bereits reif für alternative Antriebe.?
Wir hatten die Möglichkeit Elektroautos zu testen und waren von Anfang an begeistert.
Im Jänner 2016 war jedoch klar, dass ein Elektroauto, derzeitiger Autohersteller, ein unbefriedigendes Preis-Leistungsverhältnis vorweisen

Nun kam die Frage: „Warum baust du dir dein Elektroauto nicht selbst.?“

Zwei Fliegen auf einen Schlag.

  • Abhängigkeit von den Autowerkstätten beenden
  • und das Phänomen „Elektro-Auto“ erforschen.

Mein berufliche Ausbildung wird bei diesem Vorhaben, einen VW BUS T4 mit Photovoltaik auszustatten, helfen. Die mechanische Komponente, dies kann ich jetzt bereits sagen, habe ich total unterschätzt

Ich will mit der Sonne die wenigen Kilometer, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel zu schaffen sind, bewältigen. Dieser Blog soll die Entwicklung meines Projektes „T4 mit Sonne“ beschreiben. Während dieses Prozesses entstanden interessante Nebenprodukte die in den Menüs nachzulesen sind..

Und damit ging es los:

Der folgende Schaltplan beschreibt die Einfachheit eines Elektroautos und war ausschlaggebend dafür , dass ich mich über eine Selbstbauvariante wage. Die Komponenten sind alle bekannt und die Schaltung sieht nicht kompliziert aus.

 E-Mobil_Schaltplan allgemein 

Alleine geht das natürlich nicht. So suchte ich im Internet nach Experten, die diesen Schritt schon gegangen sind. Ich wurde in Deutschland fündig.

https://www.youtube.com/results?search_query=heiko+fleck

Ich verschaffte mir einen Überblick in „Heikos“ Shop.

http://www.fleck-elektroauto.de/

Der Jänner ging mit Kalkulationen und Preisvergleichen vorüber. Die Abschaffung der Fördermaßnahmen für Private und die aktuellen Angebote der Autohändler im Jänner 2016  erhöhten meine Motivation stetig.

Und Heiko ließ nicht mehr locker. Mit riesiger Geduld beantwortete er jede noch so überflüssige Frage und lud zu Probefahrten mit seinem Solarbus ein. Es gab keine Ausrede mehr. Der Bus wird gebaut.